Schönheit

„Wer, wenn ich schriee, hörte mich denn aus der Engel / Ordnungen? Und gesetzt selbst, es nähme / einer mich plötzlich ans Herz: ich verginge von seinem / stärkeren Dasein. Denn das Schöne ist nichts / als des Schrecklichen Anfang, den wir noch gerade ertragen, / und wir bewundern es so, weil es gelassen verschmäht, uns zu zerstören. Ein jeder Engel ist schrecklich.”

(Anfang der Ersten Duineser Elegie von Rainer Maria Rilke, Ausgewählte Werke Bd. I, Insel Verlag o.O., 1958, S. 245, H.v.u.V.)

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